über uns

Geschichte Samariterverein Hombrechtikon

Gründung der ersten Samaritervereine (Link)

Grundsteinlegung für die Vereinsgründung geschah am 15.August 1925 durch Herr Kümin aus Rüti.

5. August 1925

Anwesend:

die Herren Dändliker und Ganz, Vertreter Gemeinderat

Herr und Frau Dr. Pfisterer, Arzt

Frau Hürlimann, Hilfslehrerin

Frl. Marie Juon, Gemeindeschwester

J. Meier Tobel

Herr Pantli Rapperswil, Informiert über Sinn und Zweck des Samariterwesens

Herr Pantli Informierte über Sinn und Zweck des Samariterwesens. Nach Beendigung des Inhaltsreichen und vielversprechenden Vortrages wurde beschlossen mit einem Inserat und weiteren Einladungen Kursteilnehmer für einen Samariterkurs zu gewinnen. Der Stein der dadurch die erste Stosskraft zu sprühen bekam, kam ins Rollen. Die löbliche Sekundarschulpflege stellte in sehr Verdankenswerter Weise das untere Lehrerzimmer zur Verfügung. Für die Abhaltung eines Kurses sowie für eventuell weitere in Betracht kommende Übungen zur freien Verfügung. Schon mit dem  1.September 1925 konnten Anmeldungen entgegengenommen werden. Und zur Allgemeinen Freude konnte am 15.September 1925 der 1. Samariterkurs  mit 42 TEILNEHMERN eröffnet werden. Das erforderliche Übungsmaterial wurde in verdankend Werterweise vom Samariterverein Rapperswil zur Verfügung gestellt. Als Lehrkräfte für den Kurs konnten in recht lobenswerter Weise gewonnen werden. Theorie Herr Dr. med. Pfisterer und für praktisch Fr.. Hürlimann (wohnhaft gewesen im Langenried) Und als Stv. Schwester Marie Juon. Angesichts des sehr tüchtigen und kundigen Lehrpersonals konnte der Kurs einen unfehlbaren und guten Verlauf nehmen und in diesen so gut gepflegten Grund und Boden zeigten sich die mit aller Sorgfalt hineingelegten Samenkörner als lebensfähig. Denn in kurzer Zeit zeigte sich unter den Kursteilnehmern Lieb und Friede für diese edle Samaritersache. Wie schon angedeutet gaben 42 Teilnehmer den Kurs begonnen während demselben traten 2 aus demselben aus. 1 Todesfall während dem Kurs. Sodann haben 39 Kandidaten an der Schlussprüfung teilgenommen und dieselbe auch bestanden. Schlussprüfung fand am 12.Dez. 1925 statt. Somit war der 2. Grundstein für das projektierte Samariterhaus gelegt worden. Dann wurde eifrig weiter gearbeitet und nach einer gut monatlichen Ruhepause fand schon die Einweihung des Rohbaues statt, denn am 18. Januar  1926 wurden die Besucher des Samariterkurses zwecks Gründung eines Samaritervereins ins Sek. Schulhaus zu einer Versammlung eingeladen an welcher 30 Teilnehmer erschienen. 

Gründung 18. Januar 1926

Leitung

Herr Scheiwiller
Dr. med. Pfisterer
Schwester Marie Juon
Herr Kümin

Traktanden

Wahlen
Vereinsbeiträge
Vereinsorgan
Verschiedenes

Vorstand

Herr Scheiwiller
Herr Menzi Lützelsee
Herr J. Meier Tobel
Frl. Julie Waldvogel Langenried
Frl. E. Schärer Dörfli
Frl. L. Egli Dörfli
Frl. A. Bachmann Auf Dorf

Der so zusammengesetzte Vorstand hat nun die Aufgabe unter sich die verschiedenen Ämter zu verteilen. Es wurden Beschlüsse gefasst. 3 Sfr. Jahresbeitrag für Aktive und Passive Mitglieder. Die Zeitschrift „Der Samariter“ wird für Aktive obligatorisch erkort Preis pro Jahr Sfr. 1.50. Unter verschiedenen hatte Herr Kümin dem jungen Verein empfohlen dem Schweizerischen Samariterbund dem Zweigverein des Roten Kreuzes beizutreten. Da diese Vereinigungen bedeutende Gründungsbeiträge stiften. Am 23. Januar 1926 fand auch schon die erste Vorstandssitzung statt. Am 2. Februar die Statuten Sitzung. Das vom Schweizerischen Samariterbund vorliegende Statutenmuster wurde mit eigenen Vorschlägen ergänzt. Um die vorliegenden Statuten dem jungen Verein unterbreiten zu können wurde beschlossen auf den 19. Februar 1926 eine Ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen. Die vom Vorstand ausgefertigten Statuten wurden von der Versammlung gutgeheissen. Das Mittragen der Verbandpatrone ist obligatorisch bei nichtbeachten Busse von 10 Rappen. Von Herrn E. Pfister Drogerie Dörfli wurde ein Kasten als Geschenk offeriert. Für die Aufbewahrung des Materials. Weiter wurde beschlossen 3 Rotkreuz Hefte zu abonnieren und sie unter den Mitgliedern zirkulieren zu lassen. An der Vorstandssitzung vom 28. April 1926 wurde beschlossen in Feldbach Einen grösseren Samariter Posten zu errichten. Dieser Posten hatte einen Wert von Fr. 288.00 . Auch eine Brandschadenversicherung für angeschafftes Material von Fr. 3000 wurde bei der Versicherungsgesellschaft St. Gallen abgeschlossen. Auch die erste Samariterreise fand schon bald statt. Am 23.August 1926. 8 Tage später Fand in Feldbach eine Feuerwehrübung statt und die Samariter wurden auch alarmiert und konnten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am 9. November 1926 fand der erste Krankenpflegekurs statt mit 32 Kurs Teilnehmern. Abschlussabend war am 12. Februar 1927 . Am 1. März 1927 fand die erste Generalversammlung statt.

Es nahmen 31 Aktive teil. Erwähnenswert ist dass an dieser Versammlung beschlossen wurde der Hilfslehrereinigung beizutreten. Vermögen nach dem 1. Vereinsjahr Fr. 785.00

In den ersten Jahren wurde die Einladung für die Generalversammlung per Inserat in der Zeitung publiziert. Einen Franken Busse dass können wir uns heute nicht mehr vorstellen.

Wir wurden also am 18.Januar 1926 gegründet.

So steht es im ersten Protokoll. Die Texte wurden so übernommen wie sie auch ursprünglich geschrieben worden sind, darum ist das Deutsch für die heutige Zeit etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Erste Hülfe diese Broschüre war bei der Grundsteinlegung das aktuellste.
Kurse und Ausbildungen mussten zwingend unter Anwesenheit eines Arztes und der Dorfschwester/ Hilfslehrer durchgeführt werden.
Die nächsten Jahre hat sich der Verein immer weiter entwickelt.

  • Übungen mit der Feuerwehr
  • Postendienste an Veranstaltungen – heute sagen wir hier Sanitätsdienste
  • Permanente Samariterposten
  • Bevölkerungskurse

 

Auszug aus dem 25 Jahre Bericht
Nebst den anderen zu erfüllenden Pflichten und aufgaben wurde an die Gründung von 6 Samariter Posten gedacht wie folgt:

Es bestehen heute noch alle 6 Posten für die freie Benützung der Bevölkerung.

Feldbach 1926
Uetzikon 1927
Tobel 1928
Dorf Feldbach 1929
Langenried 1929

In den Jahren 1929 /30 wurden 2 Krankenbetten angeschafft.
Zur Bereicherung unserer Kenntnisse auf dem Gebiet des Samariterwesens wurden Vorträge aller art, Exkursionen, Licht oder Filmvorträge über Krebs Krankheiten, Verkehrsunfälle, Besuch der Anatomie Zürich, Feldübungen veranstaltet. Zur Pflege guter Kameradschaft und um die Bande unseres Vereinswesens enger zu knüpfen, wurden Reisen und Ausflüge organisiert. In diesen hinter uns liegenden 25 Jahren waren Vorstand und Mitglieder immer eifrig bestrebt, dass die edle Samaritersache und Krankenpflege möglichst gut ausgebaut wird, im ganzen haben wir zu bezeichnen.

  • 1873 Unfallmeldungen
  • 63 Vorstandssitzungen
  • 21 Vorträge
  • 16 Kurse

 

Infolge Wegzug Verehelichung und Krankheit wurden am laufenden Band auf Kosten des Vereins Hilfslehrer ausgebildet. Vorstehende Berichterstattung möge ihnen eine kleine Orientierung gegeben haben über die Tätigkeit des Samariter Vereins Hombrechtikon, während den Jahren 1926 bis 1951.

Auch die Kriegsjahre haben uns viel Arbeit gebracht und Hindernisse. Auch an Sammlungen für die Kriegsopfer hat es nicht gefehlt. Wir danken der Bevölkerung für ihre stets hilfsbereite Hand.

Liebe Samariterinnen und Samariter

25 arbeitsreiche Jahre haben wir hinter uns. Ob wir mit unserem Wirken und schaffen zufrieden sind?
Dies ist eine Frage die ein jedes selbst beantworten kann. Wie auf einem wogenden Meer sind wir die Jahre hindurch auf und ab geschaukelt worden, in politisches Hinsicht. Heitere und ernstere Zeiten sind über unser Vereinsleben gekommen. Ein ernstes Schaffen mahnt uns dringend, angesichts der politischen Situation. Noch nie in diesen vergangenen 25 Jahren ist die Lage von Ost zu West so ernst und spannend gewesen wie heute. Darum tönt es durch unsere Samariterreihen mit mahnender Stimme Halte dich bereit für die Stunde der plötzlich heran brechenden Gefahr. Der Stein der Kriegfurie ist schon rasch ins Rollen gekommen und wissen wahrlich nicht in welcher Stunde unser Land bedroht wird. Nun liebe Samariter lasst uns getrost in die dunkle Zukunft schauen mit dem persönlich Felsenfesten Entschluss

Ich halte mich bereit:

Viele neue Herausforderungen kamen auf den Verein zu.

Neue Kurse, Neue oder andere Sanitätsdienste

Auszug aus dem 21. Jahresbericht
Als Nachtrag möchte ich noch erwähnen das Posten stehen beim Velorennen. Unfälle waren keine, darum dürften wir auch keinen Dank ernten vom Veloklub.

Bis 1967
Hilfslehrer wurden zu Samariterlehrer

Viele verschiedene Vorstandsmitglieder führten im Laufe der Zeit unser Vereinsschiff.
Einen Grossen Dank wenn auch im Nachhinein an die Hartnäckigkeit dieser Verschiedenen Personen.
Ohne diese Personen gebe es unsern Verein nicht.

Hier schliesse ich diese kleine Zusammenfassung, wenn sie mehr wissen wollen, unsere aktuellen Vorstandsmitglieder geben ihnen gerne Auskunft.

Franz Marti
Präsident
Samariterverein Hombrechtikon